Entwicklung (RE)
Die Aufgabe der Abteilung
Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Treffpunkt bieten und auf sie zugehen,
um eine Vertrauensbeziehung aufzubauen und auf ihre Bedürfnisse und Anliegen einzugehen.
Dankeswort
Das gesamte Team der Classes relais bedankt sich herzlich bei Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Zusammenarbeit im Laufe des gesamten Jahres. Dank Ihrer Aufnahmebereitschaft, Ihrer Verfügbarkeit und Ihrer wohlwollenden Haltung konnten unsere Schülerinnen und Schüler menschlich und beruflich bereichernde Erfahrungen machen, die für sie von grosser Bedeutung sind.
Ihre Unterstützung macht einen echten Unterschied und trägt direkt zu ihrem Selbstvertrauen und zu ihrem Erfolg bei.
Classes relais 2025

20 Jahre REPER: Die Vorzüge des langjährigen Bestehens
Marie Antoniazza, Abteilungsleiterin (RE)
Choice wurde im Zuge des Massnahmenpakets des Bundes zur Bekämpfung des Drogenproblems in der Schweiz lanciert. 1999 waren die Kantone und Städte aufgefordert, ihre Programme zur Früherkennung und -intervention für Jugendliche vorzulegen. Nach einer wertvollen Phase der Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, die im Kanton Freiburg mit Jugendlichen arbeiteten, wurde im September 1999 ein Vertrag zwischen dem Kanton Freiburg, dem Verein Release und dem BAG abgeschlossen (Supra-f). Choice wurde im Februar 2000 Teil dieses durch Bundes- und Kantonsbeiträge finanzierten Programms. 2025 wurde das Programm über ein kantonales Mandat und die Loterie Romande finanziert.
Ein Vorteil von Choice ist, dass das Programm von einem im Kanton anerkannten Verein betrieben wird und von abteilungsübergreifender Arbeit profitiert. Die Möglichkeit, die Jugendlichen mit den Abteilungen Empfangsbereitschaftsdienst, Strassensozialarbeit und Zentren für soziokulturelle Animation in Kontakt zu bringen oder von der aktiven Betreuung durch Information & Projekte zu profitieren (Sucht mit und ohne Substanzen), gab dem Programm seine Grundlage.
Ein weiterer Vorteil des langjährigen Bestehens ist neben der individuellen Begleitung der einzelnen Jugendlichen das Vertrauen, das die Eltern sowie die sozialen Netze und die Schulen in Freiburg uns entgegenbringen. Da unsere Gesellschaft immer individualistischer geworden ist, fühlen sich Eltern zunehmend allein und hilflos. Die Eltern haben die Möglichkeit einer Begleitung durch Choice genutzt. Die Anforderungen sind inzwischen so komplex geworden, dass unsere Tätigkeit 2025 ohne Netzwerkarbeit undenkbar ist. Das afrikanische Sprichwort «Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf» macht mehr denn je Sinn. .
Blickt man auf die letzten 20 Jahre zurück, lässt sich feststellen, dass jeweils unterschiedliche Themen und Herausforderungen die Welt der Prävention beschäftigten. Heute sind Themen rund um Süchte mit und ohne Substanzen (neue Drogen, Bildschirmsucht …) oder gutes Zusammenleben (Cyber-Mobbing, Sexting …) aktuell. Das schlechte Befinden der Jugendlichen zeigt sich vermehrt in Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit und wirkt sich auf ihren Werdegang aus. Und während die Themenvielfalt zunimmt, bleiben die Schutzfaktoren für die Jugendlichen noch immer dieselben. Dies bestätigt auch die HBSC-Studie von 2022: Die persönlichen Ressourcen (Gefühl der Selbstwirksamkeit) und die sozialen Ressourcen (wahrgenommene Unterstützung durch die Familie, der Freundeskreis, der Zusammenhalt in der Schule, zu dem die Qualität der Beziehungen zu den Klassenkameradinnen und -kameraden und den Lehrpersonen gehört) bilden auch für die Jugend von 2025 die Grundlage der Resilienz. Wir freuen uns, mit den verschiedenen Dienstleistungen von REPER einen Beitrag daran zu leisten.
Die Vorzüge der langjährigen Tätigkeit des Vereins REPER liegen im Vertrauen sowie der Expertise seiner Mitarbeitenden, die er ständig erweitert. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir von Weiterbildungen, abteilungsübergreifendem Austausch und Supervisionen profitieren dürfen. Dies ermöglicht es den Mitarbeitenden von REPER, hier und jetzt mit den geeigneten Massnahmen einen sinnvollen Beitrag an die Zukunft unserer Jugendlichen zu leisten.
Das Team
Statistik Ressourcen und Entwicklung
Im Jahr 2025 wurden 80 Begleitungen durchgeführt. Dabei handelt es sich um 40 neue Situationen (35 + 5 Umorientierungen) sowie 40 Begleitungen aus früheren Durchgängen.
Gesamtstatistik der Begleitungen