Animation (ZSA)
Die Aufgabe der Abteilung
Den Jugendlichen einen Treffpunkt und der Bevölkerung Unterstützung bieten, um das Quartierleben zu fördern
20 Jahre REPER heisst 50 Jahre soziokulturelle Animation in der Stadt Freiburg
Verfasst von Michael Schweizer, Abteilungsleiter der soziokulturellen Animationszentren
20 Jahre REPER heisst 50 Jahre soziokulturelle Animation in der Stadt Freiburg
Wie so oft entstand die soziokulturelle Animation auch in der Stadt Freiburg auf Initiative von Ehrenamtlichen und stützte sich auf öffentliche Mittel und politischen Willen, um in den Quartieren Begegnungsmöglichkeiten, Kompetenzen, Räume, Informationen, Unterstützung, Kurse, Aktivitäten und Betreuung anzubieten.
Innerhalb von 20 Jahren haben sich die Zentren für soziokulturelle Animation (ZSA) stark weiterentwickelt.
So wurden vier neue Strukturen realisiert:
Inzwischen ergänzen ein neues Zentrum in Pérolles, zwei Gemeinschaftsgärten im Schönberg und im Jura sowie ein selbstverwalteter Raum im Schönberg das Angebot.
Ein Auftrag für alle Generationen
Vor 20 Jahren bestand das Mandat der ZSA in erster Linie darin, ein Angebot für Kinder und Jugendliche zu betreiben. Doch mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten bedeutet auch, mit ihren Netzwerken in Kontakt zu sein – mit Familie, Schule, Freundinnen und Freunden sowie ihrem Lebensumfeld: Quartier, Stadt, Vereinen.
Innert 20 Jahren entwickelte sich die Tätigkeit der ZSA dank gesundem Menschenverstand und der Stärkung der Gemeindepolitik für den sozialen Zusammenhalt weiter und bezieht heute die Komplexität aller Lebensräume mit ein. Es gibt Angebote für Seniorinnen und Senioren, Unterstützung und Information für Familien und Erwachsene sowie generationenübergreifende Begegnungsorte.
Neue Herausforderungen
In den 20 Jahren führten die sozialen Herausforderungen, die unser Zusammenleben prägen, zu einer starken Diversifizierung unserer Arbeit.
Urbane Verdichtung, nachhaltige Entwicklung, Prekarität, Individualismus, Gewalt, Bedürfnis nach Kontakten, berufliche Eingliederung, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Teilhabe, Körperbild, Verbindung zur Natur und zum Lebendigen, divergierende Realitäten, virtuelle Realitäten …
All diese Herausforderungen, ob nah oder fern, betreffen uns direkt in unserer Entwicklung und haben die Arbeit der ZSA bereichert, diversifiziert und komplexer gemacht.
Weiterentwicklung der Teams
Die Weiterentwicklung der Räume sowie der Herausforderungen erforderte auch eine Weiterentwicklung der personellen Ressourcen: Vor 20 Jahren waren 9 Mitarbeitende tätig, heute sind es 16.
Mehr Mitarbeitende bedeutet auch eine grössere Vielfalt an Wissen und Know-how. Stadtplanung, partizipative Gesundheitsförderung, Betrieb und Unterhalt von Räumen, Gartenarbeit, Kultur, Sport, Diskriminierung, Gruppenleitung, individuelle Begleitung, besondere Bedürfnisse, Projektleitung, Kurse … All diese Kompetenzen gilt es zu pflegen und gemeinsam weiterzuentwickeln und in ihrer ganzen Vielfalt in den Dienst der Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und Quartier zu stellen.
Eine wichtige Aufgabe seit 20 Jahren … oder seit 50 Jahren
Beziehung und Beziehungen pflegen, Wohlwollen und die Freude am Zusammenleben kultivieren, durch Partizipation Möglichkeiten eröffnen.
Das Team
Michael Schweizer
Abteilungsleiter
Benoît Beurret
Soziokulturelle Animator – Préfleuri
Amandine Birbaum
Soziokulturelle Animatorin, ZSA Jura
Yann Bonneau
Soziokultureller Animator in Ausbildung, ZSA Jura
Nikita Brasey
Soziokulturelle Animatorin
Valentin Coquoz
Soziokultureller Animator
Manon Deiss
Soziokulturelle Animatorin ZSA Pérolles
Charlie Demierre
Soziokulturelle Animatorin
Elie Dindamba
Fachmann Betreuung
Larissa Hauser
Soziokulturelle Animatorin
Philippe Känel
Soziokultureller Animator ZSA Schoenberg
Beni Ngonde
Soziokultureller Animator
Basile Mulhauser
Soziokulturelle Animator
Anne Sager Pochon
Soziokulturelle Animatorin
Chancel Soki
Soziokultureller Animator
Ludivine Speierer
Soziokulturelle Animatorin
Eloïse Zwahlen
Soziokulturelle Animatorin
Isia Panchaud
Soziokulturelle Animatorin ZSA Pérolles